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Verein der Grafschafter (Brunnengemeinschaft) e.V. |
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51. Brunnenfest vom 9.9. bis 11.9.2011
Kurz nach dem Eintreffen der Korsowagen eröffneten der 1. Vorsitzende Thomas Beck und der Schortenser
Bürgermeister Gerhard Böhling das 51. Brunnenfest. Erster Programmpunkt war die Wahl des
Kinderbrunnenmeisterpaares. Aus den in diesem Jahr sehr vielen Kandidaten, wurden Lena Merkel und Justin
Eckhoff gezogen, die stolz ihre Krönungsinsignien entgegen nahmen und den Wagen der Ponygruppe bestiegen.
Unter den Klängen des Sillensteder Pfeifer- und Trommlerkorps setze sich der Festumzug, begleitet von
Laternen- und Fackelträgern in Marsch.
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Am Samstag wurde wieder der große Grafschafter Flohmarkt abgehalten. Nach den Erfahrungen des letzten
Jahres standen die meisten Stände wieder direkt an der Sillensteder Straße, sehr zum Leidwesen der
Anwohner und Standbesitzer in der Dettmar-Coldewey-Straße, die sich heftig darüber beschwerten, dass
kaum Besucher den Weg zu ihnen fanden, da alle in der Hauptstraße blieben. Ebenso beklagten sich die
Besitzer der Buden und die Besatzung des Kuchenwagens über mangelnden Absatz in der Zeit des Flohmarktes.
Hier besteht sicherlich noch Diskussionsbedarf für das nächste Jahr. Ein neuer Ereignispunkt zum Flohmarkt
war der Informationsstand der Freiwilligen Feuerwehr Sillenstede, bei der man unter anderem mit schwerem
Bergegerät Zuckerwürfel stapeln, sich aber auch über den Förderverein informieren konnte.
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 Feuerwehr Sillenstede |
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|  Seniorennachmittag |
Der Samstagnachmittag gehörte traditionell den Senioren. Brunnenmeister Frerich Eilts bot einen plattdeutschen
Nachmittag, der durch die Akkordeonmusik von xx und den Vorträgen der Autoren yy und
zz gestaltet wurde. Zudem hatte Brunnenkönigin Annemie Beck über 200 Kekse gebacken, die auf den Tischen
zum Knuspern einluden. Als besondere Überraschung wurde die von Andrea und Gerd Kröger erstmals wieder
geführte Jahreschronik 2010 des Vereins der Grafschafter vorgestellt und ging durch die Reihen. Diese wurde
sehr gut angenommen, da es seit 1993 keine Chronik mehr gegeben hatte. Im Laufe des Abends wurde sie dann auch
online auf der Internetseite publiziert.
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Auf der Brunnenfete am Abend wurde es dann spannend: der neue Brunnenmeister Gerd Kröger hatte das Geheimnis
seiner Brunnenkönigin so gut bewahren können, dass ihn Thomas Beck bei der Amtsübergabe aufforderte,
es doch möglichst kurz zu machen und das Geheimnis zu lüften. Unter großen Applaus bat dieser dann seine
Brunnenkönigin Gudrun Winkelmann zu sich nach vorn.
 Die letzte Amtshandlung |
 Bereit zur Wasserprobe |
 Das neue Brunnenpaar |
Nach dem zeremoniellen Teil wurde gefeiert und selbst um zwei Uhr nachts war es auf der Tanzfläche noch gut voll.
Statt mit den gewohnten Posaunen wurden die Grafschafter am Sonntagmorgen mit Keyboardklängen zum plattdeutschen
Gottesdienst geladen, in dem Pastor i.R. Ehlers über einen biblischen Brunnen sprach. Im Anschluss daran spielte
das zweite Schortenser Akkordeon-Orchester zum Frühschoppen auf.
Zum Mittag dann eine Premiere: Die 1. Grafschafter Meisterschaft im Tauziehen. Neben den zwei Straßenmannschaften
der Dettmar-Coldewey-Bulls und der Oestringer Ochsen hatten sich die Boßler von "Frei weg Heidmühle" und die
Freiwillige Feuerwehr Sillenstede angemeldet. Diese hatte sogar am Samstag noch ein zweite Mannschaft nachgemeldet, so
dass neben den "Blauröcken" auch "Der rote Hahn" antrat. Durch viele Zuschauer lautstark unterstützt, begaben
sich die Mannschaften nach den Teamfotos zur "Wettkampfarena" auf der Festwiese.
 Dettmar-Coldewey-Bulls |
 Oestringer Ochsen |
 Frei weg Heidmühle |
 Die Blauröcke und Der Rote Hahn |
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|  Jeversches Wochenblatt |
Vor den Kameras des Jeverschen Wochenblattes und des Friesischen Rundfunks kämpften alle Teilnehmer tapfer um einen
Platz in der Zwischenrunde. Für die beiden Grafschafter Straßenmannschaften hieß es jedoch nach der
Vorrunde Abschied nehmen. Da in der Zwischenrunde "Frei weg Heidmühle" bezwungen wurde, machte die Feuerwehr das
Finale unter sich aus. Im packenden Duell unterlagen die Blaurücke dem roten Hahn nach 36 Sekunden. Die Sieger
versprachen, den Pokal im nächsten Jahr zu verteidigen und so steht einer Neuauflage für 2011 nichts im Wege.
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|  Friesischer Rundfunk |
 Kräftig ziehen |
 Hau ruck |
 Die Sieger |
Kaum, dass die Presse ihre letzten Fotos geschossen und Interviews mit Siegern und Teilnehmern geführt hatte, startete
am Brunnen bereits der große Festumzug. Erstmalig in der Geschichte des Brunnenfestes konnte die neu gekrönte
Brunnenkönigin ihren Platz auf dem Korsowagen nicht einnehmen, da sie Wahldienst im Wahllokal Glarum zu absolvieren hatte.
Vertreten wurde sie durch Elfriede Peters, Brunnenkönigin 1977 und Frau von Ehrenbrunnenmeister Hans Peters, des
ehemaligen Chronisten. Nach ca. einer Stunde erreichte der Umzug das Festzelt, wo es nahtlos mit dem Kindernachmittag mit
Tanz und Spielen weiter ging. Beim Fliegerlied und Lotta Carlotta füllten die Kleinen die Tanzfläche genau wie die
Großen am Samstagabend, bevor sie dann dem Kasperltheater lauschten und an den Kinderspielen teilnahmen. Mit großer
Begeisterung der Besucher und des Budenpersonals wurden die Dosenwurfbude des Vereins der Grafschafter und die Fadenziehbude
des Vereins der Körperbehinderten angenommen. Viele gingen begeistert mit den liebevoll zusammengestellten Gewinnen
nach Hause.
 Umzug mit Ersatzkönigin |
 Kindertanz |
 Kinderspiele |
Gegen 18 Uhr ging ein harmonisches und schönes Brunnenfest zu Ende. Hoffen wir für die nächsten Jahre auf
eine ähnliche Begeisterung.